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Rückblick KIWO 2008
Täglich kamen etwa 100 Kinder, um auf dem Schulhausplatz aus über 6000 Getränkeharassen eine riesige Burg zu bauen. „Auf der Burg Rednik“, so lautete das Motto der KIWO, herrschte buntes Treiben – mit Ständen, Gauklern und Spielen ähnlich wie im Mittelalter.
Fünf Meter hoher Turm
Geschickt verbanden die Kinder mit Kabelbindern die Harasse zu verschieden grossen Bauelementen. Aus den Elementen entstand die Burg mit ihrem fünf Meter hohen Turm, den zwei grossen Toren und den Mauern samt Wehrgang.
Zwischen Wappen und Schaukampf
In den verschiedenen Workshops wurde gebastelt und gebaut und zwar nach mittelalterlichen Mustern. So entstanden Flaggen und Wappen, um die Burg zu schmücken. Aus Leder wurden Stirnbänder, Geldbörsen und Schutzbekleidung für die angehenden Knappen hergestellt. An anderer Stelle fertigten die Kinder mit tatkräftiger Unterstützung der Erwachsenen Pfeil und Bogen, sowie hölzerne Schwerter an. Ein Fachmann für „Bühnenkampf“ zeigte, wie man mit einem Gegner filmreif kämpft, ohne ihm dabei ein Haar zu krümmen.
Singen und Theater KIWO bedeutete aber auch in diesem Jahr für die Kinder gemeinsames Singen und ein Theaterspiel. So wurde die Geschichte von Eusebius erzählt, der gern Ritter werden wollte. Was er dabei alles erlebte, welche Entscheidungen er treffen musste, das wurde in Etappen erzählt. Die im Mittelalter spielende Geschichte hatte ganz aktuelle Bezüge zur Bibel. Diese konnten in den Kleingruppen beim Zvieri von den Kindern weiter besprochen werden. |